Nano­skalige
Mikro­skopier­normale

Hochwertige, nanoskalige Mikroskopiernormale ermöglichen in der modernen Mikroskopie weitreichende Anwendungen, wie die Kalibrierung mittels Stegbreiten und Gitterperioden oder die Evaluation von AFM Spitzengeometrie. 

Höchste Präzision für reliable Kalibrierung

Nanoskalige Mikroskopiernormale der Supracon AG ermöglichen international äquivalente Messergebnisse bei funktionsgebenden Komponenten im Bereich Nanotechnologie, Nano-Lithografie/Engineering, Nano-Biotechnologie, Halbleiterindustrie und der Materialforschung bis in den Nanometerbereich. 

Damit kann ein weiter Anwendungsbereich in der modernen Mikroskopie abgedeckt werden. Dieser reicht vom Einsatz in der Rasterkraftmikroskopie (Atomkraftmikroskop AFM) zur Kalibrierung mittels Stegbreiten und Gitterperioden bis hin zur Evaluation von Spitzengeometrie. 

Zusätzlich zu Stegbreiten und Gitterperioden bei der Linienbreitenkalibrierung stehen für optische Verfahren wie UVM (deep ultraviolet microscopy) und CLSM (confocal laser scanning microscopy) außerdem Kreuz- und Kreisgitterstrukturen zur Verfügung, um die Auflösungs- und Abbildungsqualität von Mikroskopen zu evaluieren. 

 

Davon profitieren Sie

Ihre Vorteile

Hoher optischer Kontrast

Erfassung bis in den DUV-Wellenlängenbereich möglich

Maximale Auflösung

Quantitative Ermittlung der Strukturbreiten von 50 nm bis 2 µm

Vielfältige Dimensionalität

Sowohl 1D Liniengitter und 2D Kreuz-/Kreisgitter verfügbar

Optische Evaluation

Qualitätssicherung durch Astigmatismustest oder AFM-Spitzengeometrie

Große Anwendungsbreite

Durch hochauflösende Optiken (UVA, CLSM, REM und AFM)

Faire Konditionen

Unkomplizierter Direktvertrieb sichert attraktiven Preis

Mikroskopiernormale

  Nanoskalige AFM-CD StandardNanoskaliger Linienbreiten/ Gitterperioden-StandardAFM-Spitzen Charakterisierer
Gittertyp:1-dimensionalxxx
2-dimensional x 
 zirkular x 
Linienbreiten (nominell):50 nm – 80 nmx  
80 nm – 300 nmxx 
300 nm – 800 nmxxx
800 nm - 2 µm x 
Geeignet für:Optische Mikroskopie x 
(deep ultraviolet microscopy) UVM, (confocal laser scanning microscopy) CLSM x 
Rasterkraftmikroskopie (AFM)xxx

Produkte

  • AFM CD standard

    Der nanoskaligen AFM-CD Normale (CD, critical dimension) basiert auf in Silizium geätzten Strukturen, mit denen sich Linienbreiten und Perioden von AFM (atomic force microscopy) Geräten kalibrieren lassen. 

    Damit steht eine Reihe sehr glatter und scharfkantiger Liniengitter mit senkrechten Flanken zur Verfügung, deren kleinste Linien ca. 50 nm Breite und 250 nm Tiefe haben und die mit Abweichungen unter 10 nm hochparallel sind

    Im Zentrum der nur 8×8 mm² kleinen Kalibrierchips enden die zweistufigen Findestrukturen, auf denen 6 Gruppen von 5-linigen Gittern mit verschiedenen nominellen Breiten (50, 100, 150, 200, 300 und 800 nm) angeordnet sind. 

    Der Abstand zwischen den Linien beträgt ca. 1µm und jede Gruppe hat eine nominelle Länge von 10 µm. Im Zusammenspiel mit den scharfkantigen Strukturen ergeben sich Kantenradien von weniger als 15 nm, die eine Kantenrauigkeit unter 5 nm (3σ) ermöglichen. 

    Downloads

    Spezifikationen

    Substrat Material: <110> Si Chipgröße: 8×8 mm² Oberflächengenauigkeit: <1 nm
    Findestrukturen Gräben im Si-Substrat
    Tiefe: 250 nm
    Gittertypen 1-dimensional
    Gittergröße ca. 10×10 µm²
    Linienbreiten (CD) nominell: 50 nm, 100 nm, 150 nm, 200 nm, 300 nm, 800 nm Linienbreitenabweichung längs der Linie (innerhalb eines 1 µm langen Bereichs): <3 nm 1σ
    Perioden 1 µm + CD-Wert Unsicherheit der Hauptperiode: 3 nm 1σ
    Strukturtiefe 250 nm
    Kantenradius <15 nm
    Kantenrauigkeit <5 nm (p-p)
    Flankenwinkel 89°

    Chip- und Strukturbeschreibung

    REM-Bilder (Zeiss Supra 35 VP)

  • AFM-Spitzencharakterisierer

    Das Layout für die Spitzencharakterisierung enthält eine Reihe von in Silizium geätzten sehr glatten und scharfkantigen Liniengittern mit senkrechten Flanken.

    Die Abmessungen jedes Kalibrierchips betragen 8×8 mm². Im Zentrum der Kalibrierchips, wo die zweistufigen Findestrukturen enden, sind 3 Gruppen von 5-linigen Gittern mit verschiedenen nominellen Breiten (300, 500 und 800 nm) angeordnet. Der Abstand zwischen den Linien beträgt ca. 1 µm. Jede Gruppe hat eine nominelle Länge von 20 µm.

    Die Strukturen sind scharfkantig mit Kantenradien kleiner als 2 nm. Die Kantenrauigkeit ist besser als 5 nm (3σ).

    Spezifikationen

    Substrat Material: <110> Si Chipgröße: 8×8 mm² Oberflächenrauigkeit: <1 nm
    Findestrukturen Gräben im Si-Substrat·Tiefe: 1 µm
    Gittertypen 1-dimensional
    Gittergröße normalerweise 10×10 µm²
    Linienbreiten (CD) nominell: 300 nm, 500 nm, 800 nm Linienbreitenabweichung längs der Linien (innerhalb eines 10 µm langen Bereichs): <5 nm 1σ
    Perioden 1 µm + CD value Unsicherheit der Hauptperiode: 3 nm 1σ
    Strukturtiefe ca. 1 µm
    Kantenradius <2 nm
    Kantenrauigkeit ± 4 nm (3σ)
    Flankenwinkel 89°

    Strukturdetails

    Ermittlung der AFM-Spitzengeometrie

    Die Methode der in-situ Charakterisierung basiert auf der AFM-Messung von bekannten Liniengitterstrukturen und der Berechnung der Spitzengeometrie aus den Messergebnissen (siehe Bild). 
     
    Da die Flanken der Kalibrierstrukturen steiler als der halbe Konuswinkel der Messspitze sind, spiegeln die gemessenen Strukturflanken die Geometrie der Messspitze wider. Lässt sich außerdem im Vergleich zum Messspitzenradius der Kantenradius der Kalibrierstruktur vernachlässigen, stellen die gemessenen Radien auch den Messspitzenradius dar.

  • Linienbreitennormal

    Der nanoskalige Linienbreiten- / Gitterperioden-Standard bietet verschiedene Gitterstrukturen für eine Kalibrierung der Linienbreiten sowie eine Auflösungsprüfung. Besonders geeignet ist es für Verfahren der optischen Mikroskopie, wie UVM (deep ultraviolet microscopy) und CLSM (confocal laser scanning microscopy), aber auch für AFM (atomic force microscopy). Mit den in nanokristallines Silizium geätzten Strukturen sind zudem Astigmatismustests möglich. 

    Durch den hohen optischen Kontrast der Strukturen bis in den UV-Wellenlängenbereich arbeitet das Linienbreitennormal in der UV-Transmissions- und der UV–Reflexionsmikroskopie sowie der Laser Scanning Mikroskopie ausgesprochen kosteneffizient, ohne jedoch Kompromisse bei der Präzision zu machen. Als Gittertypen stehen 1-dimensionale Liniengitter (für x und y) inklusive gesonderter Einzelstruktur zur CD-Bestimmung zur Auswahl, sowie 2-dimensionale Kreuzgitter und Kreisgitter. 

    Die Periodenwerte betragen bei Strukturbreiten zwischen 80 nm und 2 µm 160, 200, 230, 260, 300, 400, 500, 700 nm, 1 µm und 4 µm. Mit Ausnahme der größeren 4 µm Strukturen hat jedes Gitter eine Fläche von 10×10 µm². 

    Spezifikationen

    Substrat Material: Quarz Chipgröße: 8×8 mm²
    Schicht nanokristallines Silizium Dicke: 25 nm
    Chiphalter Abmessungen: 76×26×2 mm Material: Aluminiumlegierung, eloxiert
    Findestrukturen Au Dicke: 100 nm
    Gittertypen 1-dimensional (Liniengitter für x+y) 2-dimensional (Kreuzgitter) zirkular (Kreisgitter) eine gesonderte Einzelstruktur zur CD-Bestimmung auf einer Seite des 1-dimensionalen Gitters
    Gittergröße normalerweise 10×10 μm²
    Linienbreiten (CD) nominell: 80 nm, 100 nm, 115 nm, 130 nm, 200 nm, 250 nm, 350 nm, 500 nm, 2 μm Linienbreitenabweichung längs der Linie (innerhalb eines 6 μm langen Bereichs): 8 nm 1σ
    Perioden 160 nm, 200 nm, 230 nm, 260 nm, 300 nm, 400 nm, 500 nm, 700 nm, 1000 nm, 4 μm Unsicherheit der Hauptperiode: 3 nm 1σ
    Rundheit der Kreisgitter ± 0.6 % Abweichung von der Hauptperiode in x- und y-Richtung (± 1 nm for 160 nm Gitter)

    Chip- und Strukturbeschreibung

    Maximale Auflösung mit DUV-Mikroskop

    Die DUV-Aufnahmen zeigen Strukturen des nanoskaligen Linienbreiten / Gitterperioden-Standards unter Verwendung verschiedener Objektive, dabei stehen die Zahlen über den Spalten für die Periode in nm. Nur hochauflösenden DUV-Mikroskope (λ = 248 nm) mit Immersionsobjektiv (NA = 1,2) liefern derartig gut aufgelöste Bilder des 160 nm Gitters. 

Woran wir schon mitgearbeitet haben?

Unsere Fallstudie

Siliziumbauteile

 

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